• Im Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine haben sich die deutschen Geschichtsvereine, die Historischen Kommissionen, landes­geschichtliche Institute, Arbeitsgemeinschaften usw. zusammengeschlossen. Der Gesamtverein ist also ein Dachverband, dessen Tätigkeitsfeld sich auf die Bun­desrepublik Deutschland erstreckt.
    [Weiterlesen]
  • Einmal jährlich erscheint die durch den Gesamtverein herausgegebene Zeitschrift "Blätter für deutsche Landesgeschichte" mit einem Umfang von 500-600 Seiten. Neben Literaturbesprechungen und Berichten, finden sich darin Aufsätze zu landeskundlichen Themen in großer regionaler, zeitlicher, sachlicher und methodischer Breite.
    [zur Zeitschrift]
  • Über 200 Mitglieder aus ganz Deutschland haben sich im Gesamtverein zusammengeschlossen. Er wirkt als Koordinater landesgeschichtlicher Forschung und Vereinsarbeit, bildet ein Forum des fachlichen Austauschs und vertritt als Kulturlobbyist die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit.
    [Mitglieder anzeigen]
  • Alle zwei Jahre verleiht der Gesamtverein einen Forschungspreis zur Nachwuchsförderung an landeshistorische Arbeiten. Seit 2018 wird außerdem die Karl-Lamprecht-Medaille an Persönlichkeiten vergeben, die sich um den Gesamtverein und seine Zielsetzungen verdient gemacht haben. Karl Lamprecht war einer der Väter der deutschen Landesgeschichtsschreibung.
    [Weitere Informationen]
  • Seit 1968 veranstaltet der Gesamtverein den Tag der Landesgeschichte, der sich jeweils speziellen Forschungsfragen widmet und darüber hinaus dem Erfahrungsaustausch der Landeshistoriker in den Mitgliedsvereinen und aus den Universitäten gilt.
    [Weitere Informationen]

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Die Landesjurys haben ihre Arbeit abgeschlossen und die Ergebnisse des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2020/2021 auf Landesebene werden im Juni offiziell  bekannt gegeben! Insgesamt sind 1.349 Beiträge von mehr als 3.450 Kindern und Jugendlichen zum Thema »Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft« bei uns eingereicht worden.

Der 28. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten startet am 1. September 2022. Dieses Mal steht ein Jubiläums-Wettbewerb bevor: 2023 blickt der Geschichtswettbewerb auf sein 50-jähriges Bestehen zurück.  Über zahlreiche Vorschläge für das zukünftige Thema freut sich das Team des Geschichtswettbewerbs in diesem Jahr also besonders. Die Kriterien für diese Vorschläge finden Sie hier. Mit einer kurzen Erläuterung können Sie diese bis zum 31. Mai 2021 bei Frida Teichert unter teichert@koerber-stiftung.de einreichen.

Alle Vorschläge fließen in die Themenfindung mit ein, die zunächst vom wissenschaftlichen Beirat des Geschichtswettbewerbs diskutiert wird. Der Beirat erarbeitet Empfehlungen für das Kuratorium, das abschließend über das neue Thema entscheiden wird.

Wir sind sehr gespannt auf das neue Thema und bedanken uns bereits vorab für Ihre Vorschläge!

Weitere Informationen: www.geschichtswettbewerb.de

→ Auf eigener Seite anzeigen

Frau Ministerpräsidentin
Malu Dreyer
Staatskanzlei
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz

Meiningen, 4. Mai 2021 

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin!

Der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine ist 1852 in Dresden und Mainz gegründet worden. Er vertritt die gemeinsamen Interessen der über 200 Mitgliedsvereine. Darunter befindet sich auch der Mainzer Altertumsverein e.V., der zu den Gründern des Gesamtvereins gehört.

Aus Mainz hat man uns jetzt darauf hingewiesen, dass entgegen früheren Zusagen auch nach Rückkehr des Landtags in das restaurierte Deutschhaus das Gestühl des Landtages in der Steinhalle des Mainzer Landesmuseums verbleiben und diese als „Reallabor Demokratie“ genutzt werden soll. 

Die in der Steinhalle präsentierten römischen Steindenkmäler stellen eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art nördlich der Alpen dar, die nicht in den Hintergrund gedrängt und auf die Rolle einer Kulisse beschränkt werden dürfen. 

Für einen Ort der Demokratiegeschichte, der unbedingt sinnvoll ist, stehen in Mainz mehrere geeignete Orte wie das Deutschhaus und das Schloss zur Verfügung. Zudem existiert wenige Meter vom Landesmuseum entfernt mit dem vor einigen Jahren eingerichteten „Haus des Erinnerns Für Demokratie und Akzeptanz“ bereits eine Art „Demokratielabor“, das mit großem Erfolg und mit Bundesförderung die Arbeit der Vermittlung von Demokratiegeschichte und -bildung leistet. Deshalb unterstützt der Gesamtverein – auch in der Öffentlichkeit – das Anliegen des Mainzer Altertumsvereins:  

  •  den Erhalt der in ihren historischen Dimensionen einmaligen barocken Reithalle als Raumeinheit, die durch den Interimseinbau des Plenarsaals derzeit erheblich verkleinert ist, 
  • die umfassende Präsentation der in ihrer Gesamtheit überregional bedeutenden Römischen Sammlung im Museum, als einem Ort, an dem das Römische Mainz in seiner Vielfalt und einmaligen Dichte erlebbar ist, 
  • die Wiedereröffnung der Vor- und Frühgeschichtlichen Sammlung und der Abteilung Römischer Funde (Glas, Metall, römischer Alltag, Neufunde), 
  • den Erhalt der gesamten bedeutenden Museumssammlung, die von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart die gesamte menschliche Kulturgeschichte umfasst, in der nicht einzelne Abteilungen zugunsten anderer reduziert werden dürfen, 
  • ein Demokratieforum bzw. Demokratielabor nicht auf Kosten der Ausstellungsräume, sondern an einem anderen, dafür geeigneten Ort.

Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn mit Ihrer Unterstützung geeignete (getrennte) Lösungen für beide Projekte gefunden werden könnten. 

Mit freundlichen Grüßen

(Dr. J. Mötsch)

1. Vorsitzender des Gesamtvereins 

→ Auf eigener Seite anzeigen

Hinweis zum Transparenzregister

Derzeit erreichen immer mehr historische Vereine Briefe der Bundesanzeiger Verlag GmbH mit der Aufforderung eine jährliche Gebühr für die Eintragung des Vereins im Transparenzregister zu zahlen (rückwirkend bis 2017). Gleichzeitig kursieren auch betrügerische Zahlungsaufforderungen, z.B. per E-Mail, die bitte ignoriert werden dürfen. Gemeinnützige Vereine können sich von der Gebühr befreien lassen - jedoch nicht rückwirkend.

Eine hilfreiche Übersicht bietet dieser Artikel.

→ Auf eigener Seite anzeigen

Der Historische Verein für Niedersachsen zeigt Vorträge auf eigenem YouTube-Kanal

Startseite des YouTube-Kanals

Am 31. Januar 2021 startete der Historische Verein für Niedersachsen sein neues Angebot mit einem Vortrag über die Hexenverfolgung in Niedersachsen von Dr. Nicolas Rügge. Mittlerweile sind vier weitere Bildschirmvortrage zu Themen der niedersächsischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart auf dem Kanal abrufbar. Historiker*innen vermitteln in reich bebilderten und allgemein verständlichen Vorträgen den aktuellen Stand der historischen Forschung zu wichtigen Themen der niedersächsischen Geschichte.

Das aus der Not geborene Vortragsangebot erfreut sich beim Publikum großer Beliebtheit und soll laufend durch weitere Bildschirmvorträge ergänzt werden.

Der Kanal ist über folgenden Link erreichbar:

https://www.youtube.com/channel/UCHoAgbkMXyLCT7cf95ZlcSw/videos

→ Auf eigener Seite anzeigen

Neue Lösung für das Archivgut der pommerschen Landeskirche

Die Bischofsvilla in der Greifswalder Petershagenallee war viele Jahre Sitz des Archivs der pommerschen Landeskirche

Das Vorhaben der Nordkirche, das nach Schwerin und Kiel verbrachte Archivgut der ehemaligen pommerschen evangelischen Landeskirche dort dauerhaft zu belassen, hat nicht nur in Vorpommern große Proteste ausgelöst. Ursprünglich wollte sich die Nordkirche mit einem Betrag von 1,1 Millionen Euro an dem Bau eines neuen Archivzentrums in Greifswald beteiligen, hat dann aber mit der Begründung schwindender Einnahmen und den finanziellen Folgen der CORONA-Krise von einem landeskirchlichen Archiv in Vorpommern Abstand genommen. Dies löste nicht nur bei Kirchen- und Landeshistorikern vor Ort große Empörung aus. Auch der Gesamtverein hat auf Anregung der Historischen Kommission für Pommern und der Gesellschaft für pommersche Geschichte und Altertumskunde, beide unsere Mitglieder, in einem Schreiben auf den Erhalt eines Kirchenarchivs in Vorpommern hingewirkt. Die zahlreichen Eingaben an die Landesbischöfin der Nordkirche hatten schließlich Erfolg.

Ende Januar 2021 verständigte sich nach langen kircheninternen Verhandlungen ein Sachverständigengremium, an dem auch Mitglieder der Historischen Kommission teilnahmen, auf einen Kompromiss. So wird sich die Nordkirche aus Kostengründen nicht mehr an dem geplanten Archivzentrum beteiligen. Stattdessen soll noch in diesem Jahr in Greifswald eine Außenstelle des landeskirchlichen Archivs eingerichtet werden. Die Bestände der Außenstelle werden nach historischen und archivarischen Kriterien ausgewählt. Genaueres steht allerdings noch nicht fest. Für die Betreuung der Außenstelle ist eine Kraft vorgesehen, die sich neben der Erschließung und Benutzerbetreuung auch um die bisher archivisch nicht versorgten Pfarrarchive kümmern soll.

Neben dem Neubau des Stadtarchivs Greifswald war die Errichtung eines weiteren Archivbaus zur Unterbringung des landeskirchlichen Archivs und den Landesarchivs Greifswald geplant.

Dennoch ist vieles derzeit noch unklar und völlig offen. Vor allem die Frage, wo die Außenstelle untergebracht werden soll, scheint noch nicht geklärt. So weist die Leiterin des Archivs der Nordkirche auf die besonderen Anforderungen an die Archivräume hin; ein geeignetes Raumklima und der Schutz vor Schädlingen sind zu gewährleisten. Insgesamt zwei Jahre haben die Archivare der Nordkirche nun Zeit, eine Konzeption der Greifswalder Außenstelle zu entwickeln und zu erproben, worauf die Pressemitteilung der Nordkirche ausdrücklich hinweist: „Die Projektstelle ist zunächst auf zwei Jahre beschränkt. Während dieser Zeit möchte die Nordkirche in verschiedenen Evaluationen herausfinden, welche Angebote für die Außenstelle Greifswald passen.“ Man darf also gespannt sein, wo und wie künftig in der Außenstelle des landeskirchlichen Archivs in Greifswald welches pommersche Archivgut der Nordkirche für die Benutzer bereitgestellt wird.

→ Auf eigener Seite anzeigen

48. Tag der Landesgeschichte

Der 48. Tag der Landesgeschichte findet auf Einladung des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde (VLGA) am 29. / 30. Oktober in Lübeck statt. Der VLGA ist im Jahr 1821 gegründet worden.

Das Vortragsprogramm ist daher den bürgerlichen (Geschichts-) Vereinen des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet.

→ Auf eigener Seite anzeigen
Ältere Ankündigungen anzeigen (Archiv)

Mitglied werden

Wir laden Sie herzlich ein, mit Ihrer Institution dem Gesamtverein der Deutschen Geschichts- und Altertumsvereine beizutreten.

Der Jahresbeitrag beträgt je nach Anzahl Ihrer Mitglieder zwischen 15 und 75 Euro. Ein Beitritt zum Verein ist auf dem Postweg möglich.

Alle Ankündigungen

[...] Alle Ankündigungen anzeigen.